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sich hinabstickenden Canal für den Rest vom zweyten Hauptaste des fünften Paares verliert. Von diesem Canale erstrecken sich zuweilen ganz deutliche,Furchen und Canäle für die Nerven zum Cckzahne und zu den Schneidezahnen. Uebrigens ist sie glatt, meist eben, und nur nach außen und innen zu ein wenig erhaben. Bisweilen ist mehr nach außen zu ein klei­ner Ausschnitt, der sich auch wohl in eine Spalte verlauft. Ihr innerer Rand verbindet sie mit dem Thranenbeine, Riechbeine und Gaumenbeine; ihr vorderer sondert sie von der Gesichtsfläche ab; rhr Hinterer stellt den vordern Rand der untern Augen­höhllücke vor.

§. 161.

Die Untere oder Gaumenflache (Facies palatina) zeigt am äußern elliptischen Umfange die Zellen für die Wurzeln von acht (sehr selten neun) Zähnen, die Zelle für den ersten Schneidezahn ist größer, tiefer oder höher, auch gewöhnlich rund­licher, als die für den zweyten. Die dritte Zelle für den Cckzahn ist die allertiefste und spitzigste, gemeiniglich platt gedruckt, als wenn sie sich theilen wollte. Die vierte und fünfte Zelle für den ersten und zweyten Backenzahn ist flachgedrückt, vorwärts etwas weiter, und bald die eine, bald die andere doppelt. Die sechste Zelle für den dritten

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