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Seitentheile nur Fortsetzungen sind, daher auch der Umfang des Siebchens nach Loslösung des Riech- beins sich nicht so auffallend von ^den Sertentheilen unterscheidet. Endlich steigt der mittlere Th eil, als ein dünnes, nicht selten gekrümmtes.Blatt, Ln die Nasenhöhle senkrecht, bald mehr, bald weni­ger tief, als die Mittlern Muscheln, herunter, um den obern Theil der Scheidewand der Nasenhöhle zu bilden, indem er sich vorne an den Nasenstachel des Stirnbeins legt, oder auch wohl selbst an die Nasenknochen reicht (falls der Stachel der Nasen­beine stark ist), unten mit einem wulstigen, gleich­sam schwammigen Rande an den Nasenknorpel, der die Scheidewand der Nase bildet, festsetzt, hinten theils vom Scheidebeine umfaßt wird, theils an den Schnabel des Grundbeins paßt. Bisweilen hinge­gen stößt er mit den Seitentheilen hinterwärts zu­sammen, um mit ihnen gemeinschaftlich Tuten (Cornua fphenoidalia) zu bilden.

§. 156 .

Am gewöhnlichsten sind diese Tuten unzer­trennliche Theile des Grundbeins. Oft sind sie so­wohl mit dem Grundbeine als Riechbeine verwachsen. Seltner sind es für sich bestehende, ringsum abge­sonderte Knöchelchen, die die Höhle des Grundbeins nach unten schließen- Am seltensten sind sie bloße