190
Der mittlere Theil zeigt zu oberst in der Hirnhöhle den Kamm 7 (Crifta), welcher nach oben einen bald mehr, bald weniger scharfen/ auch wohl rechts und links gekrümmten Rand bildet, der sich rückwärts schmäler und niedrig verlauft, bis er wieder mit einem etwas starkem Stücke (Apophysis sphenoldalis) an das Grundbein stößt, und vorne mit seinen kleinen Flügelchen die Grübchen am untern Dheil des innern Kammes des Stirnbeins ausfüllt, um mit ihm bisweilen gemeinschaftlich ein trichterförmiges Canälchen oder das blinde Loch zu bilden. An ihm sitzt der Anfang der Sichel der festen Hirnhaut. Gewöhnlich 'zeigt er inwendig Markzellchen, doch bisweilen eine Höhle, die mit den Stirnhöhlen in Verbindung steht. Zu beyden Seiten herunter bildet er noch in der Hirnhöhle das Siebchen oder eine längliche löcherige Platte 7 8 , die wegen ihrer bogenförmigen nach unten zu gerich- tctcn Wölbung tiefer, als das sie umgebende Stirn- und Grundbein liegt, in die Lücke des Stirnbeins paßt, an Länge, Breite, Dicke, Lage und Figur über sehr abwechselt, und von welcher eigentlich die
7) Ein paarmal fand well. pvach Vol. 2-
P. 111. p. 464. den Kamm in Tobenden wackelnd lantem) und einmal fast fehlen.
8) Scarpä Tab. 1. fig. 2» a» a.