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Bisweilen ist die Spitze des Drepeckes der äußern Mündung dieses Fensters nicht nach oben, sondern zur Seite gerichtet. So ist auch die innere Mündung dreyeckig, und der äußern nicht parallel. Zwischen beyden ist eine Furche, welche unten in der beyden Mündungen gemeinschaftlichen Basis anfangt, darauf nach innen zu schmäler fortgeht, sich ringsum an den Rand der inneren Mündung legt, und am An­fänge des Spiralblattes eine nach innen zu gebogene Spitze zeigt. Dies im Erwachsenen dreyeckige Fenster ist im reifen Kinde rundlich. Seine Lage ist nach dem Alter'verschieden. Im dreymonat- lichen Kinde liegt es fast dem Paukenfell parallel; beym viermonatlichen, wo die Schnecke schon knöchern ist, liegt es mehr vorne, dicht am Pauckenfell, und fängt sich nach hinten zu zu neigen an. Allmählig entfernt es sich bis zum neunten Monate drey Lßiien weit vom Pauckenfell, hauptsächlich wegen des Wachsthums des Zitzenfortsatzes; und da das PüN- kenfell mit dem Wachsthume des Körpers immer schräger wird, so kommt dies Fenster allmählig gegen ihm über zu liegen. Mit dem Alter legt sich noch mehr Knochenmasse um dieses Fenster, so daß es endlich gegen den Canal des Steigbügelmuökels schaut, folglich fast senkrecht gegen das Paukenfetl