tympam). Der knöchernefTheiüdes Spiralblattes reicht nicht bis zür Spitze der Schnecke hin ans, sondern en­digt sich als ein spitziger Haken 1 unter -er Hälfte der ziveyten Windung; daher bleibt oben eine trich­terförmige Höhlung übrig, deren Spitze gegen die Spindel/ deren Basis gegen die Spitze der Schnecke gekehrt ist Uebrigens besteht das Spiralblat aus .zwey Knochenblättchen, von denen das gegen die Dankentreppe gekehrte gefurcht, das andere glät­ter ist. Bisweilen springt dies Spiralblatt gleich­sam nach unten zu frey hinab,, und -ist nur mit der Mitte an der Spindel befestigt.

§, 144»

Den Eingang zur Paukentreppe nenNt man das Rundlich d rep eckige Fenster, welches durch ein zartes Häutchen oder zweytes Paukenfecklchen {Tympanum secundarium) im frischen Zustande ge« schlossen ist. Genauer von der Paukenhöhle her an­gesehen ähnelt es mehr einem kurzen rundlich drey- eckigen Canale als Loche. Die äussere Mündung dessel­ben ist weiter, als die innere, welche eine Furche zeigt, an der -as zweyle Panckenfcllchen haftet. Dieses wird von dem Spiraiblatte, wie das Paukenfell vom Ham­mer, nach innen gezogen und dadurch kegelförmig»

Ü) S carpa Tab. 8. fig> 4. ä.

2) Cbend. Tab. 8. fig. 4. h. i t

S. Knochensehre. M