§- 137 *
Was hinter dem in jenem Ringe ausgespannten Fette liegt, nennt man die Pauckenhöhle oder die Paucke (Tympanum).
In dieser sehr unregelmäßigen, rauhen, unebenen und hin und wieder zelligen Pauckenhöhle, die im unge- bohrnen Kinde etwas eng, mit den Jahren weiter, und endlich im Erwachsenen noch durch die Fächer des Zitzenfortsatzes vergrößert wird, erscheinen außer den drey Gehörknöchelchen folgende Theile:
Das halbovale Fenster (Penestra ovalis), in welchem die Basis des Steigbügels befestigt ist, hat am Rande nach oben zu einen elliptischen Bogen, nach unten ist es ein wenig nach der Richtung des obern Randes gebogen, und liegt fast in der Mitte der Pauckenhöhle in einer schwachen Vertiefung.
Unter diesem Fenster erhebt sich das Vorgeb üll- g e (Promontorium), welches den Anfang der Schnecke verräth, und unter welchem sich das rundlich drep- eckigeFcnster (kenestra rotunda) zeigt, dessen Richtung im Erwachsenen mit der Richtung des Paucken- fells einen Winkel macht.
Nach, vorne zu zeigt sich die Furche, welche dm knöchernen Theil der Ohrtrompete ausmacht;