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und von hinten nach vorne liegenden, das Paucken- fcll in einer Furche aufnehmenden Ringe; doch ist diese Furche oben am wenigsten deutlich.

Der Ring ist beym unreifen Kinde eyförmig, und zeigt oben eine bald kleinere, bald größere Lücke, ist am inneren und äußeren Umfange zackig, und hat von innen her eine deutliche Furche, in welcher das Paukenfell gespannt liegt. Sein Hinterer Theil oder Schenkel ist im Ganzen dünnerund spitziger, als der vordere, welcher oben in einer Furche den langen - Fortsatz des Hammers aufnimmt. Allmählig wird dieser flache Ring, besonders nach unten zu, breiter, und verwächst noch vor der Geburt an seinen oberen Enden mit dem Schläfebeine. Allmählig legt sich an den vorderen, und noch mehr an den Hinteren Schen­kel von unten herauf Knochenmasse, bis sich bepde hinzukommenden Theile erreichen, und gleichsam einen löcherigen Gang bilden, der gegen das zwölfte Jahr ganz geschlossen, und mit den Jahren der Mannbarkeit vollendet wird; folglich wird der Ring des Paucken- fells, der im Kinderschedel blos liegt, immer breiter und endlich in den Gehörgang verwandelt.