i) der.' obere oder Pfeilrand (Margo sagittalis), der längste und gradeste; 2) der vordere oder Kranzrand (Margo coronalis); 3) der untere oder Schuppenrand (M. temporalis, der kürzeste, dünneste und gebogenste; 4) der Hintere oder Hin­terhaupts- oder Lambdarand, (M. ocdpkalis), der dickste. Man sieht deutlich, daß an der Schlä­feecke das Stirnbein unter das Scheitelbein hingezo­gen, das Grund- und Schläfebein über selbiges ge­schoben war, und daß die Zitzenecke oben vom War­zenfortsatz des Schläfebeins bedeckt war, unten hin­gegen eben den Fortsatz bedeckte.

§. 107.

Die äußere Flad)c ist sphäroidisch gewölbt mit einer (besonders bep rachitisch gewesenen) sehr merklichen Erhöhung der Stelle, wo die Verknöche­rung ansteng. Ihre obere Hälfte ist ziemlich glatt; die untere Hälfte aber rauh von der Anlage deö Schläfemuskels, dessen bogenförmiger Rand sich durch eine Spur verräth, die in den Bogenrand am Stirn­beine übergeht; bisweilen zeigt diese Fläche auch ei­nige Spuren von der tiefen Schläfearterie.

§. ivz.

Die innere Fläche ist ausgehöhlt, und überall bis zu ihrem oberen Rande mit deutlichen Spuren der mittleren Hirnhautarterie, deren Hauptzweige zwischen