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ren Zellstoffe, einer Masse, Die dem gerinnbaren Theile des Blutwassers sehr nahe kommt.
Die Knorpel besitzen deutliche Blutgefäße 3 , Arterien und Venen, die ihnen durch die Knorpelhaut zugeführt und abgeführt werden, und selbst bis in ihr Innerstes dringen; hingegen hat man auf den Knorpelrinden der Gelenkflachen keine Art von Gesäßen entdeckt, sondern man sieht nach den besten Aus- sprützungen die Blutgefäße nur bis an ihren Rand ringsum gelangen.
Auch müssen Saug adern vorhanden seyn^die die Knorpelmasse alsdann aufnehmen und wegführen, wenn der vorher dichte Knorpel dem Knochen nicht nur Platz macht, sondern selbst inwendig fürs Mark hohl wird.
Kein Knorpel besitzt Nerven; auch ist er völlig unempfindlich 4 ,
Durch innerlich genommene Farberröthe werden die Knorpel nicht roth.
Ähre Wunden heilen durch Vernarbung.
3 ) Endlich habe ich doch 1799. im September <nT dem wegen Beinfras ampurirten Fuße eines achtzehnjährigen jungen Menschen, auf der oberen Knorpelfiäche des frey- lich schon entzündeten und angefreffenen Sprungbeines Blutgefäße ganz deutlich gesehen.
4) Its feeling is obscure, and its excitability dull» sagt Herdmann.