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Man kann sich vollkommen begnügen mit der Auswahl der besten Schriftsteller, die hier ausge- hoben sind, und die, so bald sie aus den verschiede­nen Theilen zusammengeftellt werden, eine auser­lesene Büchersammlung ausmachen. Sucht jemand Vollständigkeit, ohne Rücksicht auf Gutes und Schlechtes, so kann man doch Hallers Biblio* theca anatomica nicht entbehren»

Nur wo es unumgänglich nothwendig war, oder die Sachen, ohne Abbildungen zu beschreiben, zu schwer schienen, sind bey einzelnen Gegenständen Buchstaben oder Zahlen der Figuren angeführt wor­den; z.B. beym Labyrinthe, oder bey den verwickelt- sten Nerven, z. B. beym Stimmnerven und sym­pathischen Nerven. Sonst glaubte ich, durch Weg­lassung solcher Citare, Raum sparen zu müssen. Wo Abbildungen fehlen, habe ich'6 angezeigt« Auch in noch einer Hinsicht glaube ich, Littera- tur sparen zu können; weil ich mich für die Wahr­heit der meiste^ anatomischen Säße als Angenzeuge verbürgen konnte; hingegen bey seltenen Varie­täten, die ich nicht selbst sah, habe ich andere angeführt, rheils, um mir nicht fremde als selbst gesehene Sachen stillschweigend anzumaßen, kheils, um nicht für Andere zu bürgen, wenn ich allenfalls an der Glaubwürdigkeit einer Sache zweifelte.

Der Verbindung mit der Göttingischen Biblio­thek, und der Freundschaft der verdienstvollsten le-

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