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5- io.

Der Knochen a ist offenbar, das mit seiner ganzen äufseren Hälfte insbesondere oberhalb mit seinem Rollhügcl (trochanter), un­terhalb mit seinem Gelenltknopfc (condylus) sich zeigende rechte Schenkelbein. Die ganze Gestalt sowohl seiner beyden Enden als seiner Mitte, seine sanfte Beugung nach aufsen, seine stärkere Krümmung nach hinten, nebst seiner verhältnifsmäfsigen Gröfse zum folgenden Schienbeine, lassen über die vollkommenste Aehnlichkeit mit dem Schcnkelbeinc unseres Ornithocephalus gar keinen Zweifel übrig.

Seine gröfste Länge beträgt 4^011 4 Linien : An unserem Ornitlioccpbalus i Zoll 3 Lin» Seine Breite in der Mitte 5 Linien : An unserem Ornitliocepbalus lALin.

§ n.

Der Knochen b ist offenbar das zu dem rechten Schenkel- beine gehörende rechte Schienbein, seine äufsere Seite dar­bietend.

Seine gröfste Länge beträgt 7 Zoll 3 Linien : An unserm Ornithoceplialus »Zoll 10^ Lin. Seine Breite in der Mitte 4 s Lin. : An unserm Ornithocephalus 1 Lin»

Die in unserm Ornithocephalus antiquus am untern Ende des Schienbeins sehr deutliche Epiphysis scheint an gegenwärtigem kaum noch bemerkbar.

Da sich aller Gröfse und Deutlichkeit ungeachtet, eben so wenig als beym Ornithocephalus, neben diesem Schienbeine die ge­ringste Spur eines Wadenbeines vorfindet, so deutet auch dieser Umstand auf die Aehnlichkeit beyder Geschöpfe mit einander.

§. 12.

Ueber die Beschaffenheit der unläugbar zerdrückt sich hier befindenden Fufswnrzelknochen c wage ich wegen Verworren - 1 heit der Trümmer nichts zu entscheiden. Vielleicht dafs sich durch behutsames Wegschaffen der deckenden Kalkkrüstchen doch noch

Ei-