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5 - 8 .
Kopf.
Der obere Theil des Schedels gleicht in seiner Totalform einigermafsen dem Schedel einer gemeinen Gans, der des Orni- thocephalus antiquus mehr dem Schedel einer Schnepfe.
Genauer betrachtet, nähert sich derselbe, besonders was den Unterkiefer betrifft, dem Pteropus soricinus bey Pallas *), vielleicht noch mehr dem Pteropus rmnimus von Geoffroy St. Hilaire, von welchem, als einem meines Wissens bis jetzt noch nirgends abgebildeten Thiere, ich eine Handzeichnung von Cu vier vorlege. Unter den Fledermaus - Schedein in meiner Sammlung gleicht er, aufser dem Pteropus aegyptiacus, noch am meisten dem Vespertilio murinus.
Die Länge des Schedels beträgt II Pariser Linien.
Die Breite 4§ Linie.
Die Länge des Unterkiefers 7 Linien.
Die Augenhöhle scheint, wie bcym Ornithocephalus antiquus, von weit ansehnlicherem Umfange als bey irgend einer bekannten Fledermausart.
In bey den Kiefern befinden sich deutlich Zähnchen, deren einige, durchs Yergröfserungsglas betrachtet, den Backzähnen, andere den vorderen Spitzzähnen der Yespertilionen gleichen.
Auf
# ) Naturgeschichte merkwürdiger Thiere, Dritte Sammlung. Berlin 1771. Tab. lY Fig. 1.