5

durch ihre dunklere, röthlichbraunc Farbe, dichteres Gefüge und besondere Glätte.

Hin und nieder sind ihre Höhlehen mit weifsem halbdurch­sichtigem Kalkspath ausgefüllt. Nur ihrer Dünne und Feinheit we­gen erscheint dieses Gerippe von etwas lichterer Farbe als das Ge­rippe des Omithocephalus antiquus.

§ 6 .

Aufser dem kleinen Reste eines acht Linien langen Fischchens ist dieses Gerippe von mehr als einem Dutzend kleiner Asterien umlagert, welche sich in grofser Menge auch in den Steinbrüchen zu Sohlenhofen finden, und mit der Asteria ophiura einige Aehn- lichkeit haben.

§ ?

Im Allgemeinen erscheinen an diesem kleinen Gerippe der Kopf und die Wirbel-Säule, so wie auch grofscntheils die Knochen der hinteren Gliedmafsen in fast natürlicher Lage gegen einander 5 -die Brustbeine, Rippen und Knochen der vorderen Glied­mafsen dagegen gewaltsam getrennt, verrenkt, über und unter ein­ander verschoben. Einige lange Knochen der Gliedmafsen scheinen etwas plattgedrückt, andere hervorragende ein wenig abgerieben, doch keiner eigentlich zertrümmert.

Die am Schienbeine und Oberarme sich zeigenden Epiphy­sen, so wie die verhältnifsmäfsig grofsen Lücken zwischen den Glie­dern der Zehen, beweisen augenscheinlich, dafs dieses Thier noch jung und unausgewachsen gewesen.

S- 8*