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Auf der Nebenplatte lassen sich im Unterkiefer die Eindrücke von acht spitzen Zähnen j am Oberkiefer höchstens fünf spitze Zähne, doch nicht mit völliger Gewifsheit, erkennen. Auf gleiche Weise zeigen sich in Cu vier’s trefflichen Abbildungen *), gegen die Analogie der meisten Säugthiere, in den Roufsetten mehr Zähne im untern als im obern Kiefer.
§• 9 *
Hals.
Der in seiner natürlichen Lage gut erhaltene, wie bey allen Fledermäusen stark gebogene Hais ist wenigstens g Linien lang, und besteht deutlich aus sieben unverrückt gebliebenen Wirbeln, welche der ansehnlichen Gröfse des Schedels angemessen, die gröfsten und stärksten Knochen der Wirbelsäule, gerade wie beym Ornithocephalus antiquus ausmachen.
§. io.
R ü c k g ?' a t h.
Weniger deutlich, doch immer noch erkennbar genug, erscheinen die ebenfalls, so wie der Hals, in unverrückter Lage gebliebenen Wirbelbeine des Rückens, deren sich an zwölf unterscheiden lassen. Sie bilden zusammen einen Bogen nach oben. Die Wirbelbeine der Lenden, des Beckens und des Schwänzchens lassen sich weniger deutlich als die des Halses und Rückens unterscheiden.
Wenn der Lendenwirbel etwa fünf sich zählen lassen, so läfst sich die Zahl der Wirbel des Kreuzbeines und des Schwänzchens
*) Annales du Museum, Tome X, _P1, 1 et ,