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Ich erhielt dadurch die unschätzbare Gelegenheit, die Rich­tigkeit meiner Ansichten des Ornithocephalus antiquus nicht nur aufs erwünschteste bestätiget zu sehen, sondern auch manches näher lind schärfer bestimmen zu können. Ich säumte nicht, dieses Pe- trefact in der Natur Hrn. Baron r. Mo 11* Hrn. Director v. Schlich­tegroll, Hrn. Geh.R. v. Leonhard, Hrn. Adjunct Oppel, Hrn. Oberst-Bergrath v. Voith und mehreren andern vor der Rücksen­dung vorzuzeigen.

§ 4 -

Diese Steinplatten kamen, der auf ihnen befindlichen Auf­schrift zufolge, aus dem Steinbruche bey Windischhof ohnweit Eich­städt, somit aus der nämlichen Gegend, in welcher man auch un- sern Ornithocephalus gefunden hatte.

Sie bestehen aus dem gewöhnlichen gelblich weifsen Kalk- mergclschiefer, welchen man häufig sowohl zu Fufsböden, Gesimsen und Tafeln, als vorzüglich zu den bewunderungswürdigen sogenannten lithographischen Arbeiten anwendet. Diese bey den Platten spalteten sich so glücklich von einander, dafs, ein Paar Halswirbel, einen Theil der Brustbeine, ein kleines Stück des rechten Schenkels und rech­ten Schienbeines ausgenommen, sich das ganze übrige Gerippe auf der einen Platte befindet, von w elcher, als der vorzüglichsten, ich hier die Abbildung liefere. Alles dasjenige, was auf dieser Hauptplattc von dem Gerippe etwa als zweifelhaft erscheint, läfst sich auf der zweyten oder Nebenplatte als Eindruck deutlich er­kennbar wahrnehmen.

§ 5 -

Die Knochen unterscheiden sich von der Steinmasse, auf w elcher und in welcher sie haften, auLer der ihnen eigenen Gestalt

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