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beyclen Zeugnissen, dafs diese Knochenreste, welche mit denen des ^ Ornithocephalus die auffallendste Aehnlichkeit zeigen, einem Säug-
thiere, keinem Amphibium angehörten.
Hiernach war also von einem Ornithocephalus noch weiter keine Spur bis jetzt vorhanden *).
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Um so gröfser war demnach meine Freude, als Hr* Graf J. Ad. Reis ach, dessen Wissenschaftsliebe und Uneigennützigkeit die Petrefaktenkunde einige wichtige Bereicherungen verdankt, mir meldete, dafs er in der Sammlung des Hrn. Municipal - Rathes Grafs- egger zu Neuburg an der Donau ein dem Ornithocephalus gleichendes Petrefact entdeckt habe*
Diese Entdeckung macht dem Kenner-Auge meines Gönners um so gröfsere Ehre, als dieses Gerippe bis dahin unter dem Namen eines versteinten Frosches gieng, und die eigentlich charakteristischen Knöchelchen desselben nicht nur grofsentheils von Kalk- masse verdeckt waren, sondern auch an sich so zart und fein sind, dafs man einige derselben ohne Yergröfserungsglas kaum bestimmt zu erkennen vermag*
§* 3 -
Herr M.R. Grafsegger hatte auf mein Ersuchen die Gefälligkeit, mir beyde Steinplatten, welche dieses Gerippchen enthielten, zur Untersuchung anzuvertrauen.
I * Ich
*} Die im §. 3o meiner vorigen Abhandlung angeführten versteende Vleer- muysen in Catalogo Musaei Chaisiani sind nach der mir von Blumenbach <► gegebenen Belehrung, versteinte Schneckenhäuser von Yoluta vespertilio.
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