Da diese, wie schon Kennedys Untersuchungen hinlänglich beweisen, wahrhaft versteintnn Zähne eine nochmalige genauere Ab­bildung in natürlicher Gröfse verdienten, so habe ich die zwey von Kennedy in Fig. 1 und 2 abgebildeten Zähne nochmals sowohl von oben als von der Seite genau Tab. I und Tab. II abbildcn lassen»

Zahne von Rhinoceros.

§. 18 *

Dafs Kennedys Fig. 4 gegenwärtiges Stück eines Unter­kiefers mit zwey darin haftenden Backzähnen versinnlichen sollte, würde man schwerlich bey der Kleinheit dieser unvollkommenen Abbildung errathen, wenn nicht die darauf befestigten Buchstaben und Ziffern mit denen im obigem Verzeichnisse vollkommen über­einträfen. Da ich mir nicht vorzustellen vermochte, dafs, wie es im Verzeichnisse heifst, die mit und bezeichneten Kno­

chenstücke von einem Schenkelbeine hergenommen seyn könnten, im Gegentheile mir die näher betrachtete Struktur der Oberflächen, besonders die symmetrische Gleichheit der feineren Aderspuren auf diesen Stücken, mit denen am erstem Stücke die gleiche Textur verriethen, so versuchte ich eine Zusammenpassung, welche denn auch so vollkommen gerieth, dafs sich daraus unverkennbar ein ansehnliches Bruchstück des Unterkiefers eines an Mächtigkeit der Mafse der allergröfsten fossilen Rhinocerose zusammenleimen liefs»

Schade! dafs die drey Stücke g. g. Nro. 670 , 671 und 672 , welche dem Verzeichnisse zufolge sich mit diesem Stücke in einan­der fügen liefsen, bis jetzt nicht aufgefunden werden konnte».

Da Kennedy im $. 11 . Seite 7 ausdrücklich bemerkt,daf 3 nach Aussage der Bauern (welche diese Knochen fanden) nicht da

und