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Dieses Zahnrudiment gleicht den Abbildungen auf Cuvier’9 PI. II. Fig. 6. und Pi. III. Fig. 2. a. b. , ja, selbst dem Fig. 6. auf PI. III. falls man sich die dritte Reihe der Kegel wegdenkt. Der Schmelz seiner Krone ist unvergleichlich schön erhalten.,
Kennedy scheint von diesem Zahne ein Stück, theils wie wir hier an dem noch vorhandenen Reste sehen, angeschliffen, theils zu seinen chemischen Versuchen verwendet zu haben.
Kennedy T s Fig. 2 ist ebenfalls der schön erhaltene Zahn eines kleinen Mastodonte’s, und gleicht noch am meisten dem um die Hälfte verkleinert abgebildeten Fig. 4 auf PI. I. Divers Masto- dontes bey Cuvier, der sie in einem zu Simorre in Languedoc gefundenen Beyspiele noch im Gaumen eingepflanzt fand. Ich habe ihn Tab. 1. Fig. 1 und 2 genau von oben und von der Seite abbilden lassen.
Dafs Kcnnedy’s Fig. 5 den gleichnamigen Zahn von der andern entgegengesetzten Seite, oder den Gegenpart der 2ten Figur vorstellt, liefse sich, so ganz unbezweifclbar es auch der Augenschein bey der Vergleichung des einen Stückes mit dem andern in der Natur beweist, wohl schwerlich aus seiner Abbildung und Beschreibung errathon, wenn nicht obgedachtes Verzeiehnifs darauf leitete.
Diese drey Zähne scheinen einem und demselben Individuum angehört zu haben, und nebst den zu Wien im kaiserl. königl. Cabinete, (unsers Collegen Hrn. Dir. von Schreiber mir gegebenen Nachrichten zufolge) befindlichen, noch nirgends beschriebenen, einen bedeutenden Beytrag zu Hrn. Cuvier’s über diese Thiere mit dem unverdrossensten Fleifse gesammelten Nachrichten abzugeben.
Da