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§. 17.

Von den mit Cuvicr so zu nennenden kleineren Masto­donten befinden sich in der akademischen Sammlung drey Zähne, welche für unsere Sammlung von ganz unschätzbarem Wcrthe ge­achtet werden müssen, weil sic sich ia Baiern fanden.

Kennedy beschrieb im vierten Bande der neuen philosophi­schen Abhandlungen der Baierischen Akademie der Wissenschaften im Jahre 1785 diese Zähne mit wahrhaft akademischen Geiste, liefs sic so gut, als es damals thunlick war, abbilden, unterwarf sie ei­ner chemischen Prüfung, und verglich sic sowohl mit Buffons und Huntcrs Beschreibungen, als selbst in der Natur mit allen ihnen zunächst verwandt scheinenden Thierzähnen.

Dafs aber gegenwärtige Zähne wirklich mit denen von Ken­nedy beschriebenen identisch sind, beweist ein älteres Verzeichnis derselben, dessen Buchstaben und Ziffern mit den auf diesen Stücken aufgeklebten nicht nur genau die nämlichen sind, sondern wo selbst auch ausdrücklich bemerkt wird, dafs Kennedy diese Stücke in den neuen philosophischen Abhandlungen beschrieben und abgebil- det habe.

ltennedys Figura l stellt demnach diesen noch unvollen­deten, eben deswegen auch seine Krone noch unversehrt habenden Zahn eines kleineren Mastodontcs vor.

Ich habe ihn Tab. 2. Fig. 5 und 4 genau von oben und von der Seite darzustcllen versucht.

Die-