Zähne von Mastodonten.
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Von den Mastodonten welche von manchen Zoologen noch immer dem Elephantcngeschlechte beygesellt werden, obgleich alle Kenner ohne Ausnahme darin vollkommen schon längst übereinstimmten, dafs diese Thiere einer Vorwelt so ausschliefslich angehörten, dafs man in der jetzigen Welt wohl einige sich ihnen annähernde, aber keine ihnen völlig gleiche Thiere aufzufinden vermochte, besitzt unsere akademische Sammlung folgende Stücke:
Von dem grofsen Mastodonte ist gegenwärtiger, in Amerika gefundener, aus Philadelphia nach Mannheim und von dort in unsere akademische Sammlung gekommener, Backzahn vorhanden. Dieser Zahn gleicht, wie wir hier sehen, ungemein dem in Buffon’s Epoqucs de la Nature PI. V. sehr schön, in natürlicher Gröfse von oben und von der Seite abgebildetem Zahne, welchen B uffon, wie Hr. Cu vier beweist **), irrig für einen Zahn eines Hippopotame gigantesque erklärt hatte. Aufserdem gleicht er dem von Blumenbach in seinen Abbildungen naturhistorischer Gegenstände Tab. IQ dargestclltcn, so wie dem von Cu vier PI. I. Fig. 5 zur Hälfte verkleinert abgebildeten Zahne eines grofsen Mastodonte.
Der marmorirte, achatähnliche Schmelz seiner, bis fast zur Hälfte abgenutzten, Krone, ist hin und wieder abgesprungen oder abgeschlagen. Auf dem strahligenBruche zeigt er sich an den meisten Stellen bis zwey Linien dick,' von seinen drey Wurzeln sind die zvvey äufseren, an manchen Stellen sehr merklich, die mittlere sogar über die Hälfte schon wieder aufgesaugt, welches einen Beweis
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*) Ich behalte diese sehr bezeichnende Cu vier sehe Benennung bey,
**) Memoire sur le grand Mastodonte p, 24»