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ten nebst den drcy einzelnen Backzähnen von afrikanischen Ele­ganten, besitzt die akademische Sammlung von fossilen Back­zähnen der Elephanten zwey in einem fossilen Unterkiefer befind­liche und eilf einzelne verschiedene Bruchstücke, deren Struktur gröfstentheils mit der Struktur der Backzähne asiatischer Elephan­ten übereinkommt.

Da einem älteren Verzeichnisse zufolge mehrere Stücke aus der ehemaligen Ku n dmann sehen Sammlung zu Breslau in die aka­demische Sammlung nach München kamen, so scheint es keinem Zweifel unterworfen , dafs gegenwärtiger Backzahn nicht der näm­liche seyn sollte, welcher sich in Kundmanns Werke: Rariora naturae et artis. Breslau 17 39. Fol. Tab. II. Fig. 3 in mehr als hal­ber Gröfse abgebildet befindet.

*§» 8 .

Wenn Kundmann die Rudimente eines Elephanten-Back­zahns fürdas Sonderbarste, was er von Petrefactis besafs, nämlich für eine versteinerte grofse Pavian-Pratze ansah *), auch als solche auf der dritten Tafel abbildete, und defshalb von Cu vier**) zurechtgewiesen wirdj so mufs ich bemerken, dafs dieses nämliche Stück, als es aus der Kundmannschen Sammlung hieher kam, wo es sich aber nicht auffinden liefs, in jenes Verzeich­nis folgendermafsen eingetragen ward:Ein Stück eines gegra­benen Elephantenzahns wurde, dem Katalog zufolge, in Schle­sien gefunden. Daselbst beruft man sich auf Kundmanns Seltenheiten der Natur und Kunst, worin dieses Stück Tab. 3. Fig. 3 ziemlich genau abgezeichnet worden ist. Der Verfasser die- ses Werks, der ehemalige Besitzer dieses Stücks, ist so weit ent­fernt

*) Rariora naturae et artis. Seite 45»

**). Mem, sur les Elcphans fossiles, Seite 85*