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dien in dem angränzcnden Schwaben bey Canstatt, nebst den Zäh­nen auch andere Gebeine des Elephanten der Vorwelt oder des sogenannten Mammuths antraf, so dürfte vielleicht auch wohl ge­genwärtiger Zahn eine stattliche Reliquie jenes Elephantengeschlechts aus einer Vorwelt abgeben.

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Von ähnlichen fossilen Elephanten - Stofszähnen befinden sich in unserer akademischen Naturalien-Sammlung

1) Vier verschiedene, nicht viel über anderthalb oder zwey Fufs lange Bruchstücke, welche jedoch weit kleineren oder viel jüngern Individuen angehört zu haben scheinen. Eines derselben kam von Burghausen, von den drey übrigen sind die Fundorte un­bekannt.

2) Gegenwärtiges, aus Sibirien gekommenes, an beyden En­den und in der Mitte abgesägtes und polirtes Stück, welches sich ehemals in der Sammlung der kurfürstlichen Akademie der Wissen­schaften zu Mannheim befand. Seiner ganzen Beschaffenheit nach, so wie sie Messerschmidt, Pallas und Andere beschreiben, ist es von dem Stofszahne eines Elephanten der Vorwelt oder eines sibirischen Mammuths abgesägt. Zieht man den Kreis aus, dessen Segment die äufsere Runde angiebt, so sieht man, dafs der Zahn, von welchem dieses Stück genommen wurde, einen Durchmesser von wenigstens sieben Zoll hatte. Folglich gehörte dieser fossile Stofszahn schon zu den gröfsern seiner Art, deren die gröfsten ge­gen zehn Zoll im Durchmesser haben.

Aufser ein Paar nicht fossilen Backzähnen von asiatischen und aufser den zwey in dem Schedel eines afrikanischen Elephan«

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