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Durch Feuchtigkeit, Hitze u. s. f. scheint er hin und wieder aufgelockert, gekrümmt, gesprungen, gebleicht und innerhalb am meisten wie calcinirt.

An seinem obern Ende, mit welchem er in der Kinnlade haftete, zeigen sich aufgesaugte Stellen, die wie angefressen ausse- hen, und eine schon im Leben des Thieres stattgehabte krankhafte Verändernng, einen sogenannten Beinfrafs, vcrrathen, w r eil sie nicht aus blofsen Vertiefungen, sondern zugleich aus gekrümmten, wellen­förmigen Fasern bestehen, und sich aufser dieser höckrigen Beschaf­fenheit, auch durch eine dunklere gelblichbraune Farbe auszeichnen. Auf eine völlig gleiche Art zeichnen sich in gewöhnlichen Elephan- tenzähncn diejenigen Stellen aus, an welchen durch eingeschlossene metallene Kugeln eine ähnliche krankhafte Veränderung bewirkt worden, so wie wir hier, an verschiedenen, sowohl in die Samra- lymg der Akademie als in meine eigene gehörenden Beispielen in der Natur wahrnehmen.

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Da übrigens dieser Zahn isolirt gefunden ward, und seine Gröfse, Gestalt und Substanz ihn weder von dem gewöhnlichen aus Afrika oder Asien kommenden Elfenbeine, noch von dem ehemals in den Apotheken unter dem Namen Unicornu fossile gebräuchli­chem fossilen Elfenbeine auffallend unterscheidet, so läfst sich auch nicht mit Gewifsheit bestimmen, ob er einem Elephanten der Vor­welt oder einem Elephanten der jetzigen Welt angehörte?

Indessen da man in Baiern, wie schon unser College Staats­rath von Cuvicr anführt *), bey Eichstädt und an der Donau, des-

glei-

*) Reclierclies sur les ossemens fossiles de Quadrupedes. Tome second. Paris 1812» in dem Memoire sur les Elephans fossiles» pag, «6»