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H. v. Meyer

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Das Angeführte mit der Zeichnung reiche hin, um dieses Geschöpf deutlich zu überblicken. Mehr Schwierigkeit ist wohl vorhanden, wenn man es wagt, dieses Petrefakt in unsere Systeme der Zoo- pliyten, zu denen es gehört, einzuschalten.

Bei genauer Vergleichung ergiebt sich, dafs diese Versteinerung viel Aehnliches und, doch auch wieder viel Unähnliches, sowohl mit Echinus Lin., als auch mit Encrinus Larn. zeigt. Der unbezwei- felte Stielansatz spricht schon für Encrinus, währ rend doch mehreres Andere, besonders der gänz­liche Mangel an Armen oder Armenansätzen sich dagegen erhebt. Das Vorhandenseyn einer afterähn­lichen Oeffnung, die Löcherreihen, welche auf Füfse oder Organe schliefsen lassen, die das Thier beses­sen und durch diese Oeffnungen thätig erhielt, füh­ren zu der Annahme eines dem Echinus ähnlichen Geschöpfs.. Es ist Jedoch so manches, dieser An­nahme Widerstreitendes nicht zu verkennen. Mit Marsupites Mill. könnte es beim ersten Anblick leicht. ähnlich gefunden werden. Die Beschreibung zeigt jedoch zu deutlich, dafs es am allerwenigsten mit diesem übereinstimme. Ich halte d^her dieses Geschöpf für eine ganz neue Erscheinung in der Ab­theilung der Zoophyten, und bringe den aus seinen Verhältnissen entlehnten Namen Echino-Encri- nite'S in Verschlag; Dieser Name bezeichnet mög­lichst genau die Natur des Geschöpfs, so wie seine Stelle im System, ohne nöthig zu haben, ein ganz neues Wort zu erfinden, wodurch das Studium der Natur nur zu sehr und vergeblich erschwert wird. Der Echino-Encrinit, den wir besitzen und ich hier