über eine neue Versteinerung. 191

zu beschreiben versucht habe, ist Echino-Encr Senkenbergii, nach unserm verewigten Senken­berg benannt, der gewifs, zumal in der Petrefakto logia, ein Denkmahl verdient; denn er hat uns eine Sammlung von|Versteinerungenhinterlassen, die schon viel besprochen wurde, und den Werth und das In­teresse unsers naturhistorischen Museums um ein Bedeutendes erhöhet.

Das Versteinerungsmittel dieses Geschöpfs ist Kalkspath; in -was es aber gefunden wurde,, aus welcher Felsart es herstamme, konnte eben so wenig ausgemittelt werden, als sein Fundort. Hie und da, und diefs besonders an den Oeffnungen der Hülle, ist eine mit etwas Sand* vermengte Kalkmasse von schmutziger Farbe zu sehen. Diese Versteinerung läfst, wie noch viele andere, deutlich wahrnehmen, dafs die krystallittische Tendenz des Kalkspaths, wenn er als Versteinerungsmittel dient, Von der Kraft leidet, die die Structur des Geschöpfs, wel­ches er versteinert, bedingt; man sieht bei diesem Stück, da wo es beschädigt ist, dafs der dem Kalk­spath zustehende Blätterdurchgang unterdrückt ist, und dafs dafür Durchgänge vorhanden sind, die mehr den Furchen der Hülle dieses Geschöpfs ent­sprechen. Hessel in Marburg theilt im ersten Bande von v. Leonhards Zeitschrift für die Mi­neralogie S. i5i Resultate mit, welche er bei Un­tersuchung der in kohlens. Kalk versteinerten Ge­schöpfe erhielt. Er fand Drehungen der in der Natur vorkommenden Combinationsarten des Kalk- spath-Rhomboeders, die mit den rein krystallonorai- schen Drehungen nicht im Einklänge stehen, und

rritf W-nViAr««If« I.lr« lihV . Jt ..Jl r >' .