über eine neue Versteinerung,

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Die Bestimmung der natürlichen Lage, in welcher diese Versteinerung zu betrachten ist, beruht da­rauf, ob das Geschöpf aufgesessen, d. h. ob es (wie Encrinites) einen Stiel gehabt, oder ohne Stiel gewesen. Taf. II. Fig, 3 zeigt die Stelle, wo ein Stiel ge­sessen haben könnte, sie ist gerade etwas stark be­schädigt, unterstützt aber selbst in diesem Zustande die Annahme eines Stiels hinlänglich. An der Peri­pherie der aus vier kreisförmigen Segmenten zu­sammengesetzten Figur läfst sich hie und da noch _ etwas von der Schale des Geschöpfs erkennen, und thut dar, dafs der Ansatz des Stiels etwas im Thiere eingesenkt anfing, wodurch ein nicht sehr beträcht­licher Wulst enstanden, der sich ebenfalls erkennen läfst. Ich glaube noch insbesondere deshalb an der Versteinerung einen Stiel voraussetzen zu dürfen, weil in der Mitte des Kreises, welcher von der aus vier kreisförmigen Segmenten zusammengesetzten Figur umgeben ist, sich ein Loch befindet, wie es fast durch die meisten Stielglieder von Encrinites geht, und der sogenannte Nahrungskanal ist. Die Versteinerung ist daher meines Dafürhaltens in ih­rer naturgemäfsen Lage, wenn dieser Theil genau unten liegt, ohngefähr wie Fig. 4 und 5.

Das Netz der Hülle dieser Versteinerung (Fig. l) besteht aus 4 Reihen gekrümmter Flächen, von de­nen die meisten sechsseitig sind, übrigens in ihrer

nen und unterscheiden, wodurch die Bestimmung um so allgemeiner und wahrer, und die Unterscheidung tun so schärfer wird, und der persönlichen Willkühr, welche mehr zerstreut als sammelt, eine Grenze gesetzt ist.