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Da selbst Cu vier *) dieses unbekannte Thier, dessen Reste wir betrachtet haben, nicht nur das berühmteste und bey seiner Enträthselung die meisten Streitigkeiten veranlafst habende, sondern zugleich das riesenhafteste unter allen (le plus gigantesque de tous) nennt, so nehme ich nun um so weniger Anstand, ihm den specifischen Namen, Lacerta gigantea, Riesen-Eidechse der Vorwelt bey zulegen.

Die Betrachtung endlich, dafs diese ungeheure Eidechse der Vorwelt, nach Hrn. Cuviers, ganz zuverlässiger nicht überschätz­ter Berechnung,eine Länge von drey und zwanzig Fufs hatte, scheint fast die Erinnerung an den fabelhaften Lindwurm aufzu­dringen. Wenigstens überbietet hier die Wahrheit 5 dafs es in der Vorwelt ein über zwanzig Fufs langes eidechsen- oder drachen- artiges Ungeheuer wirklich gab, die Abentheuerlichkeiten der alten Sagen ?on Lindwürmern, welche selbst die ausschweifendste Phanta­sie nicht bis zu einer solchen Länge vergröfserte.

Erklärung der Tafel.

Erste Figur.

Bruchstück des Schedels von der rechten Seite.

a. b. Unebener Rand der Bruchfläche der Stirne und Nase, zu welcher das auf der linken Seite herübergedrückte Stück, Fig. II. a. b., gehörte.

a. b. c. d. Oberkiefer, vorn bey b. c. abgebrochen, so dafs mehr als das Zwischenkieferbein zu fehlen scheint.

e.

) Annales du Museum, Tome douxieme pag. »45.