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«Jungen seines Sohnes Adrian Campers *) oder bey Faujas St. Fond **) oder Cu vier ***) zu urtheilen vermag, gleicht die geschilderte Beschaffenheit der Zähne unseres Incognitums aufs al­lervollkommenste den Zähnen des Maestrichter und Vicentinischen Thicres. #

Von solchen Zähnen erscheinen in unserm Bruchstücke im Oberkiefer rechts sieben, links wenigstens vierzehn $ im Unter­kiefer rechts nur fünf, links sechs, freylich nicht sämmtlich gleich gut erhalten, sondern; wie die Abbildung zeigt, mitunter abge* brochen.

Da

Paris 1799. PI. VI. Der gezähnclte Rand dieser Zähne ist noch am besten angedeulet durch Fig. 6, der Ersten Tafel, welche Figur bey weitem nicht ge* treu genug copirt in s. Oeuvres a. a. O. PL VI. Fig. VI. vorkommt,

*) Journal, de Physique an IX. 1800. Torne 5 i. p. 278. PI. I und PI. II. unter der Hälfte der natürlichen Gröfse. Der hinterste Zahn PI. II. Fig. 6. ist unter allen am besten dargestellt.

**) Histoire naturelle de la Montagne de St. Pierre de Maestricht. Paris 1799. Holländisch übersetzt von Pasteur. Amsterd. 1802. Desgleichen in s. Essais de Geologie. Paris i 8 o 5 . PL VII. Auf Planche IV und V seiner Hist, de la Mont, de St. Pierre ist unter mehr als einem Dutzend Zähnen fast kein ein­ziger genau abgebildet. Selbst an dem PL XLIX mit c. c. bezeichneten, cinzelu därgestellten Zahne ist die Wurzel zu scharf von der Krone unterschieden. Ja sogar aufder prächtigen Tafel LI ist nur hin und wieder ein Zahn genau ge­nug abgebildet. Die meisten derselben haben das Ansehen, als ragte die Krone des Zahnes aus der Wurzel, wie aus einem von ihr abgesonderten Futterale hervor. Seine beste Abbildung, ungeachtet der Kleinheit, scheint Planche L. Fig. 1., nur ist von dem gezähnelten Rande nichts zu bemerken, welches um so mehr auffällt, als Ilr. Faujas St. Fond auf derselben Platte die gezähnelten Kanten an Hayfisch- (squalus) Zähnen PI. XVIII. Fig. 1 und 9 sehr schön dar­stellt, und ihn auch Camp er s Figur darauf leiten mufste.

***) In den Annales du Museum dIIist. nat. Tome XII. PL 19. erscheinen die Zähne des Maestrichter Thieres, als wäre die Wurzel des Zahnes um den Um­fang seiner Krone eingezogen*

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