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Erste Figur.
Ein Segment der Aderhaut des Auges aus einem neugebohrnen Mädchen, von der inwendigen oder der Höhle des Augapfels zugewendeten Seite, unter fünf und zwanzigmaliger Vergröfserung des Durchmessers angesehen. Die Blutgefäfse dieses Segments sind sehr vollständig mit feinem Cinnober angefüllt.
a.
Natürliche Gröfse dieses Segmentes.
l.c.d.e.f g.
Inwendige oder hintere Oberfläche desjenigen Theils dieses Segments, welcher der Blendung gehört.
b. c .
Stück des Randes des Sehelochs, oder des Pupillarrandes der Blendung.
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Stück des Hornhautrandes der Blendung.
Stück des kleinen oder inneren Ringes der Blendung.
Dieser Ring zeichnet sich durch die Feinheit und eigene Gestalt seines Netzes von dem grofsen Ringe auffallend aus. Die Stämm- chen seines Gefäfsnetzes entspringen aus den
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tieferliegenden durchschimmernden Stämmchen des grofsen Ringes, münden häufig zusammen, und ziehen sich auf jenen oder über jenen im Ganzen der Queere nach hin. Um dieses feine Netz besonders auszuzeichnen, habe ich es lichter oder unschattirt darstellen lassen.
d. e.f. g.
Stück des grofsen oder äufseren Ringes der Blendung, dessen Gefäfse gröfstentheils strahlenförmig gegen den kleinen Ring laufen.
i. k. L
Drey vorzüglich grofse Arterien, die aus dem Kranze entspringen, den die langen Ciliararterien um die Blendung bilden, wie man ganz deutlich auf der zweyten Figur sieht, wo diese Arterien mit den gleichen Buchstaben bezeichnet werden.
m.n.o.p.cj.r.s. Stück des Faltenkranzes.
n. O . ytf.
Drey ganze Falten.
in. cj .
t . u.
Zwey Stückchen von Falten.
Wulstiger, dicklicher oder freyer Rand einer Falte, welcher in der natürlichen Lage, in der Glasfeuchtigkeit rings um die Linse eingesenkt sich befindet.
V. IV.
Tiefer, dünner oder Befestigungsrand einer Falte, durch welchen eine Falte in die benachbarten Falten übergeht.
r. s. x . y.
Streifiger Theil der Aderhaut, der sich zwischen dem Faltenkranze und dem vorderen Rande der Markhaut befindet, wie man Tab. 5. Fig. i. und io. f. g. sieht.
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