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Ungeachtet ich, der Ankündigung zufolge, von J. Hünter’s bedenklichem Rathe, durch Höllenstein die Verengung wegzuschaffen, ab-
sehen darf j so kann ich doch nicht umhin, ein Paar Bemerkungen über
dieses Hunter- und HoiviE’sche Mittel mir zu erlauben,
i) Ist diese Methode nicht so neu, als sie Manchem scheint, da unterandern schon Allies '*) 1755. wegen der ihm vorgekommenen tödt- liclien Folgen von der Anwendung des Höllensteins, vor dem Gebrauche desselben warnt.
s) Habe ich mich und verschiedene Wundärzte durch eigens Angestellte genaue Beobachtungen und vergleichende Versuche an Stellen, wo sich mehrere, Zoll lange Narben zu bilden hatten, auf’s unwiderleglich-
ste überzeugt: dafs Höllenstein gegen die über der Oberfläche hervorschlS-
senden Fleischwärzchen (welche sich auch bey dem erwünschtesten Fortgänge der Benarbung einer ganz gesunden Haut, z. B. nach einer chirurgi. sehen Operation, oder nach einer argen Verbrennung bilden, und von Alltags-Chirurgen für wildes Fleisch ausgegeben werden), angewendet, statt die Narbe gleich und eben zu machen, sie vielmehr verkrüppelt, knöpfig, und höckerig macht, gerade wie wir tagtäglich Narben sphace- lirter Theile liöckrig werden sehen. Folglich halte ich mich überzeugt, dafs der Höllenstein, wenn er auch ganz nach Wunsche ausschliefslich blofs auf das verengte Stellchen wirkte, dennoch nur schaden könne. Daher bemerkt N a u c h e , meines Erachtens, ganz richtig, dafs ätzende Bongien., Verengungen der Harnröhre veranlassen.
3 ) Dafs diese Methode selbst in England, ausser dem leidenschaftlichen Je sse Foot, unter andern von Ra wley ä ) und Carlisle c ) die gründlichsten Gegner fand, ungeachtet siej Abendouh und What- fley zu modificiren suchten.
4) Dafs
а) Traite de maladies de l’urethre. Paris i?55. i 2 .
б ) The most cogent Reasons why causticBougies sliould he bamshed for ever from Prac-
tice. London 1800. Ausgezogen in Kuh«' s Pliys. Med. Journal. II. lahrg. S. 5 oi.
c) Ebendaselbst S. 5oi.
d) Ebendaselbst im III. Jahrg. S. i83. und 184 .