welche er durch leichtsinnige Duldung eines äufserst heimtückischen Uebels läuft.

Haben die Verengungen der Harnröhre einmal einen gewissen Grad erreicht, so verrathen sie bald die ihnen eigene Hartnäckigkeit und die

immer langsam wieder einzuschleichen, setz -im "krankhaften Zgs4<uide^-de s Orsranis.

beständige T p e d &e & z , sich immer scheint nämlich-fest ein Gesetz dtm.

-fest ein Gesetz ütm. krankhaften ZgBUnJtp dcs Organismus;

anismus;

dafs zum Durchlässen eines Saftes bestimmte Kanäle, wenn sie eine be­trächtliche Veränderung in ihrem Baue erlitten haben, sich fast nie auf ihren primitiven , normalen Durchmesser wieder zurück führen lassen. Die Natur arbeitet immer auf ihre gänzliche Schliefsung und Verwach­sung. Unvergleichlich treffend, und vollkommen anschaulich, durch die schönsten Abbildungen, hat dieses an den Arterien ganz neuerlich Jones in seinem wahrhaft classischen Werke *) erläutert. Man bemüht sich daher auch meistens vergebens, der verengten Harnröhre ihren gehörigen Caliber wieder zu verschaffen, ungeachtet man es durch anhaltende Sorg- 1 ^iduld immer sehr weit bringen, und dem Patienten wenigstens

di«' gi& fcte

Linderung verschaffen kann. Wie sehr dieses die Preisaus­

steller fühlten, zeigt genugsam die unter Nr. 5. ein geschärfte, ganz aus der Erfahrung am Krankenbette genommene Erinnerung.

Besteht die Verengung in einer Narbe, so ist ganz begreiflich, dafs

sich solche wohl durch eine Kerze eine Zeitlang in dss~Zell gbW e b<} hin­

eindrücken, aber schwerlich auch ganz wegdrücken, oder wegschaffen lassen werde.

Die Prognosis sowohl bey der Harnverhaltung, als bey der etwa dadurch veranlafsten Verdickung der Harnblase, braucht hier wohl nicht aus den 32. und 76 wiederholt zu werden.

§. 124.

Die Behandlung der Verengung der Harnröhre hat in neueren

a) On Hemorrhage, London i8o5.

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