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aiten Kehern. eines veneri. r °stata, v ie ^ e %/eic]ien ‘ eB Ursprung, L'rsaclien her.
"Prostata bey
mer bey Man-
hi Linderung,
wohl nichtj i n BemiiW ern.
er scirrhosen idesten durch d des Uebels ranlafste, aus
einescirrhose zuerst vermit- chvollen, so ie oben ange- Man versuche ilbexnen, oder eschwulst der
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Prostata zu hart, um einem elastischen Catheter aus Federharz gleichsam ausweichend nachzugeben. Ist der Gang der Harnröhre durch die Prostata gekrümmt oder gewunden , so schmiegt oder windet sich wohl ein elasti- scher, aber kein silberner Catheter durch. Ist man endlich so glücklich, einen Catheter oder wenigstens eine Kerze durchzubringen, so fährt man ‘ ^
mit dem gradweisen Einbringen immer dickerer Kerzen , wie bey den
Verengungen der Harnröhre §. 114. umständlich gezeigt wird, so lange «y« yy-~typt fort, bis der Kanal durch die Prostata frey genug geworden, und sie ^^^y
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selbst auf ihre natürliche Gröfse zurückgegangen ist»
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Ungeachtet in einem oben 102. §. angeführten Falle, durch zufällige " •
Durchstofsung eines in die Harnröhre hervorgedrungenen Vorsprungs de*
Prostata, das Leben eines Kranken gefristet ward, so sollte man doch immer, wo möglich, den Catheter über einen solchen Vorsprung zu führen suchen, und nicht wagen, durch Verletzung der Drüse übele Folgen herbey zu führen.
Um die etwa durch’s Sondiren erregten Schmerzen zu stillen, kann man Sydenham’s Laudanum anwenden. Ueberhaupt kann man gegen die Schmerzen , um wenigstens Nachts Ruhe zu verschaffen, Abends ein Klystier mit Mohnsaft geben lassen.
Wird die Gefahr der Harnverhaltung immer dringender, und sind alle Versuche, den Catheter einzubringen, fruchtlos, so mache man bey Zeiten den Blasenstich über den Schambeinen §. 66., ehe die Kräfte des Kranken zu sinken anfangen.
Unter allen Mitteln gegen die chronische Geschwulst der Prostata hat sich Quecksilber, in’s Mittelfleisch eingerieben, noch am wirksamsten bewiesen. Nach Wichmahn ist sie ihm sogar oft gewichen a ). Um dem Ausfahren von Blätterehen, welches so vorzüglich leicht an diesem Theile, auf das Einreiben der gewöhnlichen Quecksilbersalbe, blos durch das ranzige Fett derselben zu entstehen pflegt, auszuweichen, bediente
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Es ist mir nicht unbekannt, dafs Heb eh den, Commentarii de morborum historia. Francof. 1804. (Cap. 77.) schreibt: ,,In prostatae scirrho medicamenta ex hydrar. gyro noceiit.’ >