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tient sezt sein Mittelfleisch starken Erschütterungen, z. B. beym Beiten oder Fahren aus, so kann dieses Veranlassung zu einer solchen Anschwel-

lung der Prostata geben. Daher sieht man sie so häufig bey alten Reitern. V~,/2- Versezte Gichtschärfe erzeugt indessen, ohne Verdacht eines veneri-

^ ' /7 sehen Ursprunges, eine solche chronische Geschwulst der Prostata, wie

auch Sims, Dksaüct und Wie hm ahn bezeugen. ^ Defsgleichen 'f-y ^y^'C hat sie bisweilen einen flechtenartigen oder hämorrhoidälischen Ursprung. c ^ i

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Nach Richter rührt sie am häufigsten von scrophulösen Ursachen her.

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§ 107-

Wiewohl man Vergrösserungen und Verhärtungen der Prostata bey jüngeren Personen glücklich geheilt hat, so sind sie doch immer bey Män­nern von hohem Alter sehr bedenklich, und man darf wohl Linderung, ab^r nicht leicht vollkommene Genesung versprechen.

Ist die Verhärtung sehr alt, ist sie bereits in eine knorpeliche Masse ausgeartet, ist sie in Schwärung übergegangen, so läfst sich wohlnicht^ i/id Gutes mehr erwarten. Daher sah ich vielfältig die ernstlichsten Bemühun­gen auch der besten Aerzte, diesem Uebel abzuhelfen, scheitern, o 7 .

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Die H e j[ un g e £ ner vergrösserten und verhärteten oder scirrhosen e *' 1 Prostata ist theils symptomatisch, so dafs man nur den dringendesten durch

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^ sie erregten Zufällen abzuhelfen sucht, theils auf den Grund des Uebels

r gehend, um sie selbst nebst dem Krankheitsstoffe, der sie veranlafste, aus

£'yföC$- em Körper wegzuschaffen.

Die symptomatische Kur betrift hauptsächlich die durch eine scirrhose Prostata verursachte Harnverhaltung. Diese versucht man zuerst vermit- { \y 4 cz.~ telst des Catheters zu heben. Ist die Prostata gleichmäfsig geschwollen, so

J Hx* y? j st es leichter, den Catheter einzubringen, als wenn sie, wie oben ange- f 7 ^ führt worden, einen krummen, gewundenen Gang bildet. Man versuche J7 (f mit Behutsamkeit durch Drehen und Wenden einen dünnen silbernen, oder

'tffy e * nen elastischen Catheter einzubringen. Bisweilen ist die Geschwulst der