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das Weich- und Offenerhalten des Leibes durch Schwefel mit Milchzucker, oder Schwefelmilch, oder Oleum Ricini, laue Halbbäder, ein kühles Zimmer, kühles Verhalten, das Liegen im Bette auf der Seite, nicht auf dem Rücken, Vermeidung des Beyschlafs.
Als empirisches Mittel gegen .das Blutharnen rühmt man den Absud von Brennnesseln von einem alten Stamme, Milch von einer mit Kleyen und Brennnesseln gefütterten Kuh ( Poissonnier) , den Absud von Pfirsichblättern, der geholfen haben soll, wo nichts helfen wollte Ä ), den Absud von Equisetum *), die Bärentraube, das Kraut der Digitalis in der Tinktur; ich gab es in Substanz mit Milchzucker, Alaunmolken; Voglkr rühmt sein Pulvis antacidus, Theben kalte Umschläge auf die Schamgegend, D a rwi n. kalte Halbbäder, Werl h off kalte Einspritzungen in die Blase, Um nichts unversucht zu lassen, hat man sogar Weintrinken
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Leidet der Patient Harnverhaltung, und vermuthet man aus dem vorhergegangenen Abgänge von geronnenem Blute, dafs solche von Blut- pfröpfchen kommen möchte, welche die Mündung der Harnblase in die Harnröhre verstopfen, fo sucht man solche durch Einbringung des Cathe- ters von der Stelle wegzubringen, und durch Einsprützungen von lauwarmem Wasser, von einem Absude von Eibisch, Gersten oder Hanfsaamen gleichsam aus der Blase herauszuspülen. Selten ist diese Art Harnverhal- tung unüberwindlich , und der Arzt zum Blasenstiche genöthigt.
Kommt das Blutharnen von einem Typhus, oder sogenannter Auflösung der Säfte, so braucht man Schwefelsäure mit Himbeeren - oder Maulbeeren-Saft, oder DippePs saueres Elixir.' u ß *-
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а ) Medical Facts and Observations. Vol. 8.
б ) Petr, Burgmann Gommer, liter. Noricum 1733,
c) London medical Journal. Tom. IV. S. 284. und daraus in den Sammlungen für Aerzte XV. Baud, S. i 5 .
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