Hat sich ein bedeutender Anfall des Blutharnens glücklich gelegt, so denke man auf Verhütung der Rückfälle.

Dem gemäfs vermeide der Patient in Zukunft das Reiten, vieles Fahren in unsanften Wägen oder auf holperichten Landstrafsen, überhaupt alle heftige Leibes-und Gemiithsbewegungen *), lege sich im Bette seit­wärts, nicht auf den Rücken, und sorge für regelmäfsige Leibesöffnung. Bedarf der Patient Kräfte, so brauche man die Peruvische Rinde in alfer- hand Formen, z. B. das Extract derselben in Spiritus Salis dulcis aufgelöst, Stahltinkturen, die Tinctura ferri muriati Ph.Londinensis, die Bärentraube oder die Simaruba. Stark räth Einspritzungen von Kalkwasser oder Pyrmontef Wasser.

N a u c h e sucht das Wiederkommen des Blutharnens durch zu Zei­ten an den After gelegte Blutegel zu verhüten.

In England braucht man häufig zu gleichem Endzwecke Dr. Wardj

Paste.

*) Wie schädlich Schrecken bey solchen Patienten wirkt, zeigt unter andern auch eine von Marcus (Prüfung des Brownischen Systems der Heilkunde 4tes Stück. Weimar 1799« §. 60.) erzählte Geschichte,

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