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zu heben , und besonders durch Sydenham’s Laudanum liq. mitpr|ngeil- wasser, oder auch, wenn viele Blähungen damit verbunden sind ^ Hof f- mann's schmerzstillenden Liquor, oder Spiritus Nitri dulcis, Naphtha Vitrioli, Naphtha Aceti mit Aufgufs von Schafgarben - oder Chamillen- blumen.
Hat der Patient eine drastische Arzney genommen, sö läfst man ihn viele Milch trinken, viele milde, einwickelnde Sachen, z. B. Absude von Sago, Salep, Tapioca, Eibischwurzel, Schleim von Arabischem Gummi oder G. Traganth geniefsen.
Kommt umgekehrt das Blutharnen von sogenannten gallichten Unreinigkeiten , so sind gelind abführende Mittel das Beste, wie Finke davon zwey Fälle anführt; doch würde ich Rhabarber und Manna oder Calomel den von ihm gebrauchten Salzpulvern vorziehen. Unter ein Brechmittel anzeigenden Umständen würde ich selbst ein Brechmittel nicht fürchten, da ich sogar ein bedeutendes, verschiedentlich wiedergekommenes Blutspeyen dadurch auf der Stelle mit dem besten Erfolge hob *)„
Sind Canthariden oder andere ähnliche sogenannte Stimulantia, z. B. eingemachte Maykäfer, Ursache, so läfst man den Kranken viel schleimiges Getränke, Gerstenschleim, Habergrütze, nebst vieler Milch trinken, besonders noch Hanfsamenmilch oder Mandelmilch mit Campher, den man mit Pineolen abreibt, oder Kalkwasser mit Milch. Daawin lobt gepulverte Eyerschaalen.
Ist ein zufälliger Stofs oder Fall Ursache des Blutharnens, so brauche man das Decoct. summit. Arnicae, welches auch noch dann anzuwenden wäre, wenn Fl^fcken von geronnenem Blute sich im Harne zeigten.
In jedem Falle passen viel mildes, schleimiges Getränk, um den Harn zu verdünnen, Selterserwasser, milde, einwickelnde Speisen, Bähungen der Schamgegend und des Mittelfieisches , milde erweichende Klystiere von Eibisch-Absud mit Honig, kleine Dosen von Ipecacuannha,
Sein* richtig bemerkt daher auch Cab Anis Obs. sur les affections catarrhales, Paris 1807. On ne peut pas confondve le crachement de sang qui se guei.it par les vomitifs, avec celui <jui demande d’amples et promptes saignees.
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