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bisweilen bey eintretender Lähmung des Blasenhalses, unwissend eine noch ziemlich gefüllte Harnblase, aus welcher der Urin langsam, gleich­sam nur überströmend, aussickert. Um sich für diesen Irrthum sicher zu stellen , leert man die Harnblase durch einen Catheter vollkommen aus, worauf das Wegtröpfeln des Harnes, wenn es von einer Blasenläh­mung kommt , wenigstens Stunden lang aufhört; welches bey einem Unvermögen den Harn zu halten, nichts helfen kann, weil hier der aus den Nieren ankommende Urin sogleich wegtröpfelt.

§. 81 .

Die Ursachen dieser Beschwerde alter Männer, (abgesehen vön Harnsteinen, folglich auch von überstandenem Steinschnitte, von Narben nach einer operirten Mastdarmfistel, von Harnblasenbrüchen, wo, so wie in andern Fällen, das Unvermögen den Harn zu halten nur als Symptom erscheint), sind sehr mannigfaltig, zum Theil von entgegenge- sezter Beschaffenheit. Eine Hauptursache ist das abnehmende Vermögen der Harnblase, sich im*Alter so willig, als in jüngeren Jahren durch den eindringenden Harn ausdehnen zu lassen ; bey sehr reizbarem Körper hingegen, der mit dem Alter immer schärfer, oder für die empfindliche Blase reizender werdende Urin, welcher ihre Muskelfasern in unaufhör­licher Zusammenziehung erhält, folglich den durch die Harnleiter an« kommenden Harn sogleich forttreibt. Ferner Erschlaffung der Gegend des Blasenhalses, lind Lähmung der Muskelfasern in dieser Gegend, welche von einigen Physiologen für einen eigenen Schliefsmuskel der Blase an­gesehen werden. Ueberhaupt also Altersschwäche , doch seiten allein, denn gemeiniglich geben zu einem solchen Unvermögen den Harn zu halten, noch andere Umstände Gelegenheit, z. B. vorhergegangener hef­tiger Krampf der Harnblase, weil jeder zu heftig oder zu anhaltend gereizt gewesener Muskel in den entgegengesezten Zustand , der Ohnmacht , Lähmung oder Atonie überzugehen pflegt, also auch Folge übermäfsiger Anstrengung im Beyschlaf, ferner Folge eines Anfalls von Apoplexie, bisweilen schnelle Folge einer Verkältung, besonders bey nafskalter Wit-