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Minderen, ja selbst die stärksten, Spanische Fliegen, nämlich sowohl äusserlich, als innerlich; äusserlich als Blasenpflaster in die Gegend des Kreuzbeins, oder aufs Mittelfleisch gelegt, innerlich als Tinctur tropfenweis mit Mandelmilch, oder in Substanz'mit arabischem Gummi und Cam- pher zu Pillen gemacht. Man läfst die flüchtige Salbe mit Campher oder mit gewürzhaften Oelen versezt, oder Steinöl, oder das Baisamum vitae Hoffmanni, oder die Quecksilbersalbe ins Mittelfleisch einreiben. Auch **hat man von Fontanellen aufs Kreuzbein gute Wirkung erfahren.
Paul von Aegjna rielh schon zu reizenden, so wie einige Neuere zu sogenannten zusammenziehenden stärkenden Einspritzungen in die Harnröhre.
Endlich hat man auch mit Nutzen die Elektricität *) angewendet. Vielleicht dafs sie auf Galvanische Art angebracht, noch wirksamer seyn würde.
Ungeachtet alle diese Mittel bey der Blasenlähmung der Männer im hohen Alter, selten unsern Wünschen gänzlich entsprechen, so darf man doch den Muth und die Geduld nicht verlieren mit ihnen fortzufahren, indem sie bisweilen auf einmal über alle Erwartung anschlagen. So sah Heberdkn a ) einen Mann, der zvvey Jahre lang, ohne Anwendung des Catheters nicht harnen konnte, dennoch diesen Zufall verlieren, als die Kräfte der gelähmten Tlieile in dieser Zeit wieder kamen. So erzählt auch Nauciie 4 ), der neueste und beste Schriftsteller über Harnverhaltungen, ausführlich zwey Fälle von geheilter Blasenlähmung in einem 6o, und in einem 65jährigen Manne.
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*) Kühn, Phys. med. Journ. 3ter Jalirg. i. B. S. 7.
a ) Commentarii de Morborum Listoria. Francofurti, 1804- Cap. CI. pag. 55g. Nouyelles Recherclies sur les Retentions d’Urin«. 3me Edition. Paris, 1806.
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