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Auf eine ähnliche Art scheint diejenige Veredlung des Wei­nes in einem Fasse zu erfolgen, welche man seinem Aelterwer- den zuschreibt und mit dem AusdruckeFirnerwerden bezeich­net. Indem nämlich durch das Holz des Fasses von dem Weine die wäfsrigen Theile mit dem Alter immer mehr verdünsten, und das Salz, welches sie aufgelöst enthielten, als eine nach und nach dickerwerdende Kruste an die Wände des Fassest anschiefst, wird der Wein durch den Absatz dieses Salzes milder, gleichsam öliger, oder firner.

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Wahrscheinlich erheben sich dieMoleculn des Geistes des Wei­nes, zu gleicher Zeit und auf gleiche Weise mit denMoleculn des Was­sers bis zur untern Fläche der Rindsblase. Allein hier scheinen die geistigen Molcculn Widerstand zu erfahren, und nicht den gleichen Durchgang durch die Poren der Rindsblase wie < leculn zu finden. Folglich scheint auch die Rindsblase als schickliches Sieb zur Abscheidung oder Trennung der Theilclien vcfn d?n wäfsrigen Tlieilchen zu dienen.

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Auch versuchte ich schon in meiner vorigen Abhandlung, die­sen Umstand nach den Gesetzen der chemischen Wahlverwandtschaft zu deuten.

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§« 15«

Somit besäfsen wir in der trockenen Rindsblase eine Art von Scheidungs- oder Trennungs - Mittel für einige Bestandtheile des Weines. Die wäfsrigen Bestandtheile wandern (inDunstform etwa?) durch die Blase, mit Zurücklassung des Weinsalzes, welches sie aufgelöst enthielten.

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