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2 . Die Stückchen eines Häutchens, die auf ihm schwammen, senk­ten sich durch die Bewegung beym Tragen desselben aus mei­ner Wohnung in den Sitzungssaal zu Boden.

3. Der Bodensatz ist deutlich,

4. an Farbe ist er dunkler,

5. am Geruch stärker, lieblicher,

6. an Geschmack feuriger, angenehmer und milder, als der un- verdünstet gebliebene Wein.

7. Das Aräometer zeigt fast doppelt so viel Alcohol an, als in dem nach gewöhnlicher Art aufbewahrten Weine.

Eine Quantität dieses aufgerüttelten Weines mit einer glei­chen Quantität destillirten Wassers gemischt, zeigte, mit dem Aräo­meter geprüft, genau dieselbe Quantität Alcohol an, als der auf ge­wöhnliche Art aufgehobene Wein, oder gerade so viel Alcohol, als der Wein vor seiner Verminderung auf die Hälfte seiner Quantität gehabt hatte, zum offenbarsten Beweise, dafs er wohl nichts als Wasser verloren hatte.

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Von einer anderen Quantität des nämlichen Asmannshäuser Weines verdunsteten durch Rindsblase, vom 13. Julius 1813 bis zum 16. März 1814, also in acht Monaten, zwey Drittel. Das übrigge­bliebene Drittel verhielt sich auf die oben erwähnte ähnliche Art. Doch hatte sich, wie natürlich, noch mehr Weinstein abgeschieden j auch zeigte das Aräometer nur zwey Hundertel mehr Weingeist, weil der Wein merklich dicker geworden war.

§ 8 .

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