nämlichen Glase, eben so lange, an dem gleichen Orte gestanden hätte.

2) Auf der Oberfläche dieses Weines schwammen hin und wieder trockene, krystailene Krüstchen oder Häutchen. Dafs diese Krüstchen aus nichts anderem als idgent fah- sogenanntem Wein- ßteinrahme (cremor tartari ) bestanden , bewies sowohl ihr schnel­les Niedersinken im Weine, bey mäfsiger Rüttelung desselben, als ihre unter dem Vergröfserungsglase betrachtete Zusammenfügung aus Krystallen, -ferner ihre röthliche Farbe und halbdurchsichtige Beschaffenheit, ihr Knirschen zwischen den Zähnen, ihr säuerlicher, dem W einstein eigener Geschmack, und endlich ihr dem Weinstein ähnlicher Geruch beym Verbrennen und Verhalten nach der Ein­äscherung. Zu noch näheren chemischen Prüfungen war ihre Quan­tität zu geringe.

3) Auch auf dem Boden des Glases hatte sich völlig gleich beschaffener Weinstein abgesetfct. u r i~.

4) Dieser Wein selbst war zwar dunkler an Färbe, doch klarer oder reiner, als der nämliche auf gewöhnliche Weise in einer mit Kork verschlossenen, verpachten Flasche liegend aufge­hobene, folglich unverdunstet gebliebene Wein.

5) Sein Geruch war stärker, und lieblicher, als de^ih einer Flasche aufgehobenen Weines.

6) Sein Geschmack war zugleich geistiger oder feuriger, ge- würzhafter und doch gewissermafsen milder, öliger und angenehmer, oder nach der Terminologie der Weinkeimer firn er > als jener in Flaschen aufbewahrte.

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