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Ich lege hier die angewendeten, gar nicht dicken Häute aus Federharz in der Natur selbst rar. Hauptsächlich um dieses Phae- nomen ohne alle Täuschung wahrzunehmen, liefs ich mich die Mühe nicht verdriefsen, diese Versuche viermal zu wiederholen.

Aus den Lehrsätzen der Physik war mir nicht nur bekannt, da.fs tro^ckene thierische Blasen > Wasser, aber nicht atmosphärische Luft durchlassen, sondern ich hatte nur zu oft, ehe ich die eheste Art, Präparaten-Gläser zu verschliefsen, hcraüsg o brach ihatte, mit meinem Schaden erfahren, dafs selbst Linien dicke Glasplatten, welche den Gläsern als Deckel dienten, von der durch die Blase zwar eindringen wollenden A aber nicht eindringen könnenden Luft

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^_^zersprcngt, ja^so^ar/-zertrümmert wurden. Auch waren mir gegen- A.|

&eiiigY%etorten genug im Sandbade zersprungen, weil diepFugen ptfeUfitAtK zwischen ihnen und den Vorlagen nur zu genau den Weingeistdün­sten allen Durchgang versagten.

Ueberdiefs hatte ich wohl schon mehreremale deutlich genug wahrgenommen, dafs der Rest des r W ^iingf4fttref) ^^mdfrhrT durch Rindsblasen oder Schweinsblasen gröfstentheils verflogen* darum eben nicht schwächer, oder an Alkohol ärmer^zeig te, al s -e r anfänglich gewooon wa r.

Dafs aber eine Bedeckung von Federharz wohl Alkohol, aber nicht Wasser durchlasse, war mir/lsa yffenig bekannt, als ich bis jetzt gefunden habe, dafs es schon Jemand angemerkt hätte.

Wie sehr die Alkohol - Dünste eine Federharz - Membran durch­dringen, verrieth mir in der dritten Reihe von Versuchen schon der Geruch, welchen ich aufs deutlichste wahrnahm.

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An dieses Phaenomen scheinen sich ein paar andere Erfahrungen anreilien zu lassen, welcher ich hier nur im Vorbeygehen gedenken will. ^ - Die