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jetzt bekannten Fledermäuse fünf besitzen, darf uns nicht befrem­den, da wir unter dem grofsen Haufen der Affen, welche fünf Finger besitzen, ebenfalls einen (nämlich den S. Paniscus) finden, welcher äusserlich nur vier Finger hat, wie ich selbst in der Natur beobachtete. Zweitens, hat nur eine Zehe, oder nur ein einziger Finger die doppelte Länge des Kumpfes, da bey den bis jetzt be­kannten Fledermäusen nicht ein, sondern sämmtliche vier Finger, ausser dem über die Flughaut vorspringenden Daumen, gleichsam zu Flug - oder Seegelstangen verlängert zu seyn pflegen.

Die einzelnen vier Knochen (Tab. Y. r. s. t. u. ) dieses ein­zigen langen Fingers sind aber dafür so viel dicker und länger, als bey irgend einer bekannten, gleich grofs, ja sogar gröfser schei­nenden Fledermausart alle vier dünnem und kürzern Finger zusam­men genommen.

Man dürfte daher wohl füglich behaupten, dieser einzige lange Finger, unsers Thieres aus der Vorwelt, besafs die Stärke oder. Kraft sämmtlicher vier langen Finger bey irgend einer bis jetzt be­kannten Fledermausart zusammen genommen, oder dieser einzige starke Finger vermochte als Segelstange zur Ausspannung der Flug­haut den Dienst von vier zusammen genommenen schwächern Segel­stangen zu verrichten.

Auf gleiche Weise beurtheilt mein ehrwürdiger Freund Blu- menbach einen aus dem nämlichen Solenhofer Kalkschieferbruche (§ 3°)> welcher auch unser Gerippe lieferte, gekommenen Osteoli- then, wann er in der Note zum 44* § seiner vergleichenden Ana­tomie, Göttingen, 1805 , pag. 75 schreibt :

Ich habe im ehemaligen Hagensehen Cabinet zu Nürn­berg einen merkwürdigen Osteolithen in Solenhofer Kalkschicfer gesehen, der aus drey sehr schlanken, nach der Länge aneinander ,, artikulirten Röhren bestand, und für einen versteinten Vogelflügel

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