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Rumpf an Länge fast zweymaf übertretende lange, viergliedrige Finger (r. s. t. u. ), und die mit Krallen versehenen, drey kurzen Finger (v. w. x.), welche vielleicht, wie bey den P ter opus -Arten, theils zur Spannung des vordersten Stückes der Flughaut,, theils, wie man am besten bey Buffon 3o ) sieht, zum vorwärts Kriechen dienten ( denn von Handwurzelknochen ist wegen ihrer knorpeligen Beschaffenheit fast nichts zu entdecken), lassen mir über die Richtigkeit meiner Erklärung um so weniger einen Zweifel übrig, als gerade in diesen Eigenheiten die Kennzeichen der Fledermäuse bestehen.
Gleichwie sich aber an den Hinterfüfsen ein paar auffallende Unterschiede zwischen diesem fossilen Gerippe, und allen zur Zeit noch bekannten Fledermausgerippen zeigen, eben so zeigen sich auch an den Vorderfüfsen oder Flügeln zwey auffallende Unterscheidungszeichen. Erstens nämlich scheinen, gerade wie bey den Hinterfüfsen nur vier Zehen, so hier nur vier Finger (Tab. V. r. s. -t, u. ) vorhanden zu seyn, ■welches der rechte Flügel vollkommen deutlich beweist. Denn, was den linken Flügel betrifft, so ist der Stein gerade an dieser Stelle (y. ) zu früh abgebrochen. Dafs wir eine Fledermaus mit vier Zehen finden, da doch alle andere, bis
jetzt
pus vulgaris halb doppelten, oder mit einem dünnen Fortsatze versehenen Knochen des Vorderarms (cbend. Tom. X. p. 70) für einen Radius statt einer Ulna ansehen, und dem gemäfs auch so benennen. Nicht zu gedenhen , dafs diefs aller sonstigen Analogie wiederspräche, so scheint mir auch dieser Hauptknochen oberhalb nicht nur ein förmliches, vollkommenes Ellenbogen - Gelenk zu bilden, sondern sogar ein Olecranon zu besitzen. Auch ist es bey einigen andern Säugethieren gar nicht ungewöhnlich, dafs die Ulna zur stärksten oder vorzüglichsten Verbindung mit der Handwurzel dient, vorzüglich dem Ele- phanten. \
Da ferner der Vorderarm der Fledermäuse keiner pronation und supination bedarf, folglich auch der Radius wegfallen kann, so scheint mir auch jeufcr dünne Fortsatz ein Simulacrum radii, nicht ein Sinmlacruro ulnae.
3 o) Buffon Tom. X. Tab. 17.