„gehalten ward, aber nach der Einfachheit und Länge der inittlern „ Röhre' zu urtheilcn, wohl ohne Zweifel einer grofsen Südindischen „Fledermaus zugehört.” Desgleichen in seinen ßeyträgen zur Na - turgeschichte in der zweyten Ausgabe, Göttingen lßoö, S. 119. „In „ den Pappenheimer Kalkschiefern hat man unter so vielen andern „ tropischen Geschöpfen, namentlich einer Art molukkischen Kiefer* ,, fufs, und die noch zusammen artikulirenden Armknochen einer „dem liegenden Kunde ähnelnden Fledermausgattung gefunden.” Vier Jahre früher, i$oi, hatte er schon in seinem Specimine Ar- chaeologiae Telluris (im Volum. XV. der Coramcntariorum socictatis regiae scientiarum Gottingensis p. ijj) geschrieben: haec ossa bradai tum figura tum proportione ad vespertilionem caninum indicum, quem vulgo c-anem volantcm vocant, pertinuisse videbaniur.
§. 39.
Gelegenhcitlich kann ich nicht umhin, hier die allgemeine Bemerkung anzubringen : dafs die Natur in Gestaltung der Gliedmassen bey Säugthieren, abgesehen von den drey gehuften Ordnungen, welche die bisulca oder bitingula, die Solidungula und Mult- ungula begreifen, eine auffallendere Mannigfaltigkeit in den vordem, als in den hintern Gliedmassen anbrachte 5 zum Beyspicl:
In der ersten Ordnung der Säugthiere,/welche noch immer die höchst unschicklich, wenigstens anatomisch unrichtig sogenanh- ten quadrumana animalia begreift, welche Länge der Arme zeichnet nicht die beyden Arten des Gibbons, den Galeopithecus variegatus und welche Schlankheit die Arme der Loris-Arten aus?
In der zweyten Ordnung (ferae), zu welcher Geschicklichkeit und mannigfachen Benutzung, ausser zum Gehen, Laufen,
* Klet-
3i) C! 11 vier Leçons d'Anatomïe comparée, Tora. 5. Tab, ï. , auch in Herrn M e c b c I s Uebes’Sfctïimg.
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