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bekannten Fledermäusen die Mittelfufsknochen meist kürzer, als die hintern und selbst die mittlern Zehenglieder zu seyn pflegen. Was also dem Fufse dieses Thieres der Vor weit an Breite abgieng, ersetzte ihm die gröfsere Länge.
Uebrigens gleichen die vier Nagelglieder (Tab. V. a. b. c. d. e. f. g. h.) mit ihrer krallenartigen Beschaffenheit ganz den Nagelgliedern der Fledermäuse.
Dafs wir vier Zehen (meist drey vordere und eine hintere) häufig unter den Vögeln, z. B. den Adlern, Falken, Eulen, an treffen, ist bekannt a8 ).
Folglich war dieses Thier der Vorwelt, sowohl wegen seines äussersten untern Endes, oder der schmalen, aber langen Füfse, als des äussersten obern Endes, oder des schmalen und langen Kopfes wegen den Vögeln auf eine Art ähnlich, von der wir sonst kein Beyspiel, bis jetzt wenigstens, kennen.
§. 28.
Ich komme nun zur Betrachtung der vordem Gliedmassen , Flug- oder Flügelknochen, welche uns wohl am meisten nöthigen, dasjenige Thier der Vorwelt, welchem dieses fossile Gerippe angehörte, für eine Fledermausart zu erklären.
Die ansehnlichen Schulterblätter (Tab. V. i. k.) nämlich, die gar mächtigen Schlüsselbeine (1. m.), welche, wie bey Fledermäusen, fast an die Gröfse der Schenkelbeine reichen $ die langen und starken Oberarm - (n. o. ) und Unterarmbeine (p. q. ) 2 9), der den
Rumpf
28) Jae. Theod. Klein. Stemmata avium, quadraginta tabulis ornata, Lipsiae, i?5 9 .
29) Ich möchte Daubenton (Tom. VIII. pag. i 47 ) und seinen Nachfolgern doch nicht bestimmen, wenn sie den bey Vespertilio murinus einfachen, beym Ptero-
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