Schenkelbeine völlig, der Hüftbeine.

so wie bey Fledermäusen am hintern Theile

Die Schienbeine (Tab. V. P. Q.) haben die Gestalt, Länge, Dicke und Verbindung mit den Schenkelbeinen, welche wir bey den eben genannten Fledermausarten antreffen.

Die Kniescheiben sind, wegen ihrer schon im 4 te §* bemerk­ten, annoch knorpelig gewesenen Beschaffenheit vom Kalke zerstört worden.

Die Wadenbeine scheinen, wie bey einigen Fledermausarten, z. B. Vespertilio cephalotes 2 7), zu fehlen.

Von den Fufswurzeln ist wegen ihrer annoch knorpelig ge­wesenen Beschaffenheit ebenfalls nichts erkennbares übrig geblieben.

Dafür sind aber die Zehen-Knochen beyder Hinterfnjse desto deutlicher vorhanden.

Hier zeigen sich nun ein Paar auffallende Unterschiede zwi­schen dieser fossilen Fledermaus und den bisher bekannten Fleder­mäusen. Erstens nämlich scheinen nur vier Zehen vorhanden zu seyn, da doch bey sämmtlichen, bis jetzt bekannten, Fledermaus- Geschlechtern und Arten fünf Zehen vorhanden zu seyn pflegen. Was die kleine dunkle Spur eines Knochens an der rechten Fufs- sohle zwischen den Mittelfufsknochen (Tab. V. B..), welche Col­li ni in der zweyten Figur vergröfsert abbildet, andeutet, wage ich nicht zu entscheiden. Zweytens ; sind die Mittelfufsknochen ( Tab. V. S. T. U. V. W. X. Y. Z.) sehr viel länger als die drey übrigen Zehenglieder zusammen genommen, da doch bey allen bis jetzt

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