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Brustkasten und Becken dieses fossilen Gerippes sind, ausser dem ihnen angehörigen Stücke der Wirbelsäule, zu Sehr zerquetscht und zertrümmert, als dafs sich_die ehemalige wahre
—** Form derselben mit völliger Gewifsheit bestimmen liefse.
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' fl Indessen erscheint die Form sämmtlicher Wirbelbeine des
Rückens (Tab. V. K. K. ) noch immer deutlich genug , um die unverkennbare Aehnlichkeit der Wirbelsäule mit der bey andern Säugethieren, insbesondere den Fledermäusen gewöhnlichen, und die gänzliche Abweichung von dem Baue der Brust und des Beckens der Vögel wahrzunehmen.
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Der Schwanz (Tab. V. L.) dieses fossilen Gerippes hat völlig die Gestalt, wie bey kurzgeschwänzten Fledermäusen, z. B. Ptero- pus amplexi - caudatus a6 ), nichts jjnit der bey Vögeln gewöhnlichen Gestalt gemein. Er besteht v ims)4inzeinen getrennt liegenden kleinen Wirbeln, hinter welchen sich schmale, gleichsam brückenartig angebrachte Knochenstückchen (Tab. V. M.) befinden.
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Die hinteren Gliedmassen dieses fossilen Gerippes unterscheiden sich von dem bey Fledermäusen im Allgemeinen Statt habenden Baue hauptsächlich nur durch den Mangel einer fünften Zehe.
Die Schenkelbeine nämlich (Tab. V. N. Ö.) haben die analoge Gestalt, Länge, Dicke und Verbindung oben mit den Hüftbeinen, unten mit den Schienbeinen, wie bey Vespertilio murinus, Pteropus vulgaris und griseus, u. s. f. Auch zeigt sich die Einlenkung der
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26) Geoffroy - Saint-Hilaire , Ann. du Mus. CahiQr 85, Planche 4 ..
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