Gestalt ganz den Zähnen der Fledermäuse, z. B. des Vespertilio murinus, als darin, dafs gegen den bey den meisten andern Säuge- thieren Statt habenden Bau sich im untern Kiefer mehrere Zähne, als im obern befinden. Herr Gollini hatte also wohl Unrecht, ausser dem Schnabel, nur noch der Zähne wegen, die Idee einer Aehnlichkeit dieses Thieres mit einer Fledermaus schnurstracks zu verwerfen.
§. 24.
Der Hals dieses fossilen Gerippes ist durch die Zahl seiner sieben Wirbelbeine ( Tab. Y. C. D. E. F. G. H. I. ) .ganz säugethierähnlich, da bekanntlich ausser dem einzigen Faulthiere alle übrigen Säugethiere sieben Halswirbel haben, der Hals sey so lang, als bey der Giraffe und dem Kameele, oder so kurz, als bey dem Elephanten.
Auch die auf dem Steine ziemlich deutliche Gestalt der einzelnen Halswirbel kommt mit der bey Säugethieren gewöhnlichen Gestalt überein.
Da nun aber auch die Länge des Halses, so wie die Länge des Kopfes (§. 22), bey den bereits bekannten Fledermaus - Geschlechtern und Arten auffallend verschieden erscheint, z. B. sehr viel gröfser bey Pteropus vulgaris 22 ) und Pteropus griseus 23 ), als bey Vespertilio murinus a 4 ), und selbst dem neuerlichst erst bekannt gewordenen Cephalotes Peronii s 5 ), so kommt es mir wenigstens nicht mehr sehr besonders vor, eine Fledermaus zu finden, welche zu einem langen Kopfe auch einen verhältnifsmäfsig langen Hals zeigt.
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22) Buffon, Tome X, Planche XIIII.
23 ) Geoffroy -St. -Hilaire, Ann. du Mus. Cahier 85 , PI. 6.
24) Buffon, Tome VIII, PI. XXII.
a 5 ) Geoffroy - St. • Hilaire, am angef. Orte PI. 7.