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Auch Schmidts l ) Abbildung in fast natürlicher Größe dient ebenfalls zur Erläuterung dieses Umstandes.

Uber die exaete anatomische Kenntniß der Hern!» ovnlaris selbst geben Camper, Klinkosch, Eschen- bach, Heuermann und Lentin, in den im 19. §. angeführten Stellen hinreichende Belehrung.

§. 35 .

Zur Erlangung anatomischer Vorkenntnisse um die Hernias perinaei gehörig zu beurtheilen, hat in Rück­sicht des männlichen Geschlechts Camper 2 ) Alles geleistet, was nur ein gründlicher Wundarzt zu wissen nöthig haben möchte. Wer Cam p e r 's aufferst zweckmäßig eingerichte­ten Abbildungen auch nur einmal ordentlich in der Natur nacharbeitet, kann sich dadurch wahrlich über diese Bruch­art die deutlichsten Begriffe ftir immer verschaffen. Auch Langenbeck's *),. fb wie auch H ase's 4 ) farbige Dar- stellung des männlichen Perinaums verdienten alles Lob.

Es »väre zu wünschen, daß wir auch über das weib­liche Perinäum so ganz zum chirurgischen Gebrauche geeig­nete Abbildungen besäßen. Santorini's *) Abbildung

1) Commeutarius de nervis lumbalibus etc. Vindobo- nae. 1794. Tab. II. Die Stelle, wo eine H. foramini* ovalis Vordringen könnte, fällt hier zwischen 78 und 70.

2) Dernonstratranat. patholog. Llb. I. Täb. I.

5 ) Ueber eine einfache Methode deS Stemschnittß. Würz- bürg. 1602.

4 ) Oe glandulis Cowperi mucosis. Lips. i8o3'.

Si) Tabula© septendecim editae a M. Girardi. Parmae. i 77 5 . Tab. ^VII.